Auf dem Weg zu unser Ostseekreuzfahrt ab Kiel haben wir einen 3 tägigen Abstecher nach Bremerhaven eingelegt.

Da wir noch nie in Bremerhaven waren hatten wir uns vorgenommen, die eine und andere Sehenswürdigkeit von Bremerhaven uns anzuschauen.

Als Unterkunft haben wir das Hotel  Atlantic Hotel am Flötenkiel uns ausgesucht.

Das Hotel ist sehr gut mit dem Auto zu erreichen und es bietet ausreichend kostenfreie Parkmöglichkeiten direkt am Hotel oder auch im Umfeld des Hotel.

Wir haben das Hotel mit Frühstück gebucht und das Frühstück war wirklich ausreichend, lecker und vielfältig.

Das Hotel ist modern, die Zimmer sind zweckmäßig eingerichtet.

Bieten aber alles was man für einen Städtetrip benötigt, auch ein kleiner Kühlschrank ist zum befüllen mit eigenen Getränken und Lebensmittel vorhanden, dies finden wir persönlich sehr gut.

Das findet man sonst auch nicht überall.

Großes +, wir konnten den Kühlschrank gut nutzen.

Man ist somit nicht unbedingt auf die Preise einer bestückten Minibar des Hotel angewiesen, kleiner Tipp, in direkter Nähe vom Hotel befindet sich ein Kaufland Supermarkt mit wirklich guter Auswahl und Preisen.

Des Weiteren sind die Zimmer angenehm leise, sowohl von unseren Nachbarn als auch von dem Straßenverkehr haben wir nichts gehört.

Im Zimmer selbst sind ausreichend Steckdosen vorhanden, so dass ohne Probleme auch Smartphone,Notebook, etv. geladen werden konnten.

Safe war leider keiner im Zimmer.

Dafür aber freies Wlan und einen guten Haar Föhn gab es auch.

In der Lobby steht ein Getränkeautomat mit ein Auswahl an gekühlten Getränken, leckeren Kaffee kann man zu zivilen Preisen an der Rezeption erhalten.

Das gesamte Personal von der Ankunft über die Zimmerreinigung, Rezeption und dem Restaurant, waren sehr freundlich und wir haben uns in den wenigen Tagen sehr wohl gefühlt.

Der Parkplatz war kostenfrei, was auch sehr schön war.

Highlight: das Hotel hat sich mit anderen Hotels in Bremerhaven zusammengeschlossen und bieten auch gesicherte Parkplätze für Kreuzfahrer an, somit kann man wirklich entspannt vom Hotel aus die Kreuzfahrt beginnen.

Unter park-it-easy kann man direkt die Buchung vornehmen.

Wir haben uns in der Zeit unseres Aufenthalts die Stadt Bremerhaven und ihrer vielen Sehenswürdigkeiten angeschaut auch das Umland ist wirklich sehr bezaubernd.

Beeindruckt waren wir von dem schönen Hafen, wo viele alte Schiffe auch tolle alte Segelschiffe wie das „Schulschiff Deutschland“, gelegen haben. Schade das die als Restaurants genutzten Schiffe zu unserer Zeit geschlossen waren, aber da es auch schöne Kreuzfahrten ab Bremerhaven gibt, besteht ja die Möglichkeit zu einem anderen Zeitpunkt diese zu testen.

Besonders sehenswert finden wir einen Besuch im Klimahaus, es ist weltweit eine einzigartige Wissens-und Erlebniswelt zum Thema Klima, Klimawandel und Wetter.

Als Klimaerlebniswelt ist es ein globaler Vorreiter, man geht entlang des 8. Längengrades auf Weltreise und durchschreitest die Klimazonen der Erde.

Man durchläuft die 5 Kontinente und 9 Orte.

Es werden sehr interessante Touren angeboten.

Ganz in der Nähe befindet sich auch das Deutsches Auswandererhaus, wenn ihr diese Ausstellung besucht, nehmt euch viel Zeit es lohnt sich wirklich.

Kleiner Tipp, solltet ihr Angehörige in euerer Familie haben welche in den 20er / 30er Jahren in die USA ausgewandert sind, habt ihr gute Chancen am Ende der Ausstellung eine sehr Interessante Datenbank, hier könnt ihr mit viel Glück Daten der Auswanderer finden.

Auf diese Weise haben wir den Großonkel , der in den 20er Jahren ausgewandert ist von Rudi in der Datenbank gefunden.

Die Sehenswürdigkeiten in der Stadt liegen wirklich alle so nah bei einander das man sehr gut in dem Parkhaus des Klimahaus, welches sich auch am Hafen befindet abstellt und von dort alles zu Fuß erleben kann.

Von dem Deutschen Auswandererhaus habe ich leider nicht so viele Bilder gemacht, da es verboten war.

Auf jeden Fall werdet ihr gleich zu Beginn auf eine interaktive Reise, eines echten Auswanderer oder Auswanderin mitgenommen. 

Ihr könnt euch nicht aussuchen, als was ihr geht, somit ist es auch viel spannender was die betreffende Person erlebt hat, wenn ihr als Paar oder mit mehreren das Deutsche Auswanderhaus besucht habt ihr im Idealfall verschiedene Geschichten.

Wenn man sich vor Augen führt was für Strapazen unsere Vorfahren auf sich genommen haben um der Armut in Deutschland zu entgehen und unter welchen Bedingungen die größte Anzahl der Auswanderer diese Überfahrt und allein schon die Anreise von ihrem Heimatort zu dem Schiff, welches sie in eine bessere Zukunft bringen sollte, auf sich genommen haben, dann hat man den größten Respekt vor dieser Leistung.

Und zum Schluss war es ja gar nicht klar ob sie nach der langen Überfahrt, welche sie noch lebend überstanden haben, überhaupt in den USA bleiben durften.

Als sie in New York das Schiff verliesen, habe Ärzte schon geschaut ob Menschen mit körperlichen Gebrechen von Bord wollten, diese durften nicht in die USA einreisen und wurden direkt wieder zurück auf das Schiff geschickt und die Reederei musste die Menschen auf eigene Kosten zurück nach Deutschland fahren.

Was wurde aus Rudi`s Großonkel August?

Er hat sich mit seinem Fleiß eine gut gehende Hühnerfarm aufgebaut und konnte davon sehr gut leben. In Deutschland war er als Sohn eines Landwirtes in einem kleinen Dorf in Hessen-Frankfurt-Fulda-Eiterfeld-Leimbach groß geworden.

Onkel August ist immer in unseren Gedanken für die Leistung die er in den jungen Jahren, mit vielen anderen auch aus seinem Dorf, auf sich genommen hat um den Weg von Leimbach nach Bremen, wo das Schiff über den großen Teich auf ihn wartete.